Meine Motivation

In meiner Vergangenheit ist es vor allem um Führung gegangen. Um die Führung von Unternehmen. Um meine eigene Führungsfähigkeit, mein Vorbild und meine Fähigkeit als Unternehmensleiter, Führungskräfte zu entwickeln und zu berufen, die sich in einem ständigen Prozess der Bewusstwerdung befinden, dass, nur wer sich selbst führen kann, andere führen darf.

Führungskräfte, die wertschätzende Führung leben können. Führung – die den ganzen Menschen – Geist, Seele und Körper – im Auge hat. Die das Interesse am ganzen Menschen erlebbar macht. Führung, die das ganze Potential adressiert hat. Alle Talente und Fähigkeiten ansprechen will – wecken will. Allen, dem Individuum inhärenten Charakter-Eigenschaften Raum geben will, die nach Raum für Entfaltung suchen.

Führung, die den Anspruch hat, zum Wachstum der anvertrauten Menschen beizutragen. Dieses in jeder Hinsicht zu fördern. Führung, die positionsspezifische Macht dazu benützt, die Initiative zu ergreifen, über einen hohen Qualitätsanspruch an die Führung menschliches Potential auszuschöpfen – dazu beizutragen, Menschen zu helfen, über sich hinaus zu wachsen.

Ihnen Wege zu eröffnen, die für sie aus mangelnder Liebe zu sich selbst und Anerkennung des eigenen Selbst – eigener Wertschätzung – oder nicht förderlicher Umwelt, verschlossen waren und sind. Schließlich geht es auch darum, sich ganz bewusst auf die höhere Führung einzulassen, sich ihr anzuvertrauen und auf deren Hilfe zu vertrauen. Glauben, darauf zu vertrauen, dass wir nicht allein sind, wenn wir nicht mehr weiterwissen.

Fast ebenso lang wie mit Führung befasse ich mich mit dem Thema Heilung.

Schließlich bewirkt gute Führung eine heilsame Atmosphäre – Wohlbefinden. Heilung geschieht, wenn es gelingt, die Selbstheilungskräfte zu wecken. Bewusstsein zu schaffen für das, was ansteht, wieder heil zu werden. Verändert zu werden. Extreme der Polarität zu überwinden. Zu lernen und zu lehren. Eine Führungsaufgabe – eine Selbstführungsaufgabe. Eine individuelle und kollektive Aufgabe.

Immer dem Verursacher von Heil und Unheil auf der Spur. Solange der Verursacher einer Krankheit nicht gefunden ist, kann keine Heilung geschehen. Geist, Körper und Seele ist ein komplexes System. Alles ist mit allem verbunden. Alles voneinander abhängig. Alles muss – um gesund zu sein – im Fluss sein, in Harmonie sein. Die Einflussfaktoren sind vielfältig. Gedanken, Glaubensmuster, Worte, Handlungen und die Umwelt ihre Quellen. Ihre Wirkungsweise transparent und bewusst zu machen ist schwierig und zeitraubend. Erfordert hohes Engagement und Hingabe. Ein Medikament greift oft zu kurz. Wirkt schmerzlindernd aber beseitigt nicht den Verursacher.

Auch in der Heilbehandlung gibt es die höhere Führung. Heilung aus einer Helikopterperspektive wäre eine diesbezügliche Assoziation.

Ein Unternehmen, eine Organisation, eine Institution, eine Familie ist auch ein „Organismus“ um dessen Gesundheit – um dessen Energiestatus – man besorgt sein muss. Heile und unheile Werte, Verhaltensweisen, Strukturen, Prozesse und Vieles andere mehr sind nicht nur Quellen für mangelnde Effizienz und Effektivität, sondern auch Verursacher von Heil und Unheil.

Sie machen Menschen, die diesen ständig unterworfen sind, krank. Geistig, seelisch, körperlich krank. Führen zum Ausgebrannt-Sein und zur Erschöpfung. Vernichten enormes Potential – meist nachhaltig. Jedes Individuum ist mit seinem Charakter, seiner Polarität, seinen Verhaltensweisen – seinem Energiestatus – der Ausgangspunkt, die Quelle von schöpferischen und/oder destruktiven Energien. Von Energien, die sich auf das Individuum selbst, aber auch auf andere Menschen, zu denen das Individuum in Beziehung steht, positiv oder negativ auswirken können. Heil oder krankmachen.

Auch in Unternehmen geht es demnach um Heilungsprozesse. Insbesondere, wenn wir um Nachhaltigkeit von Leistung und einen beständig hohen Energielevel der Organisation bemüht sind. Um eine heile „Welt“. Wenn wir einen Kraft-Ort kreieren wollen, der durch individuelles und kollektives Wohlbefinden nachhaltig ein hohes Niveau an Leistung erlaubt, das nicht zu Erschöpfung und zum Ausgebrannt-Sein führt.

Dafür muss Bewusstsein geschaffen werden. Wenn wir das Wohl der Menschen in den Mittelpunkt des unternehmerischen Denkens und Handelns stellen, unseres kollektiven Wirkens, wenn wir diesen als entscheidenden Motor für schöpferische Prozesse anerkennen, dann müssen wir um seine Energie besorgt sein. Um sein Energiemanagement und das des Kollektivs, das zusammenwirkt, um eine unternehmerische Leistung zu erbringen.

Um dieses Bewusstsein geht es mir. Um Klarheit darüber, dass Führung – Selbst- und Fremdführung – und Heilung sich gegenseitig bedingen. Darüber habe ich auch zwei Bücher geschrieben.

Wir müssen nicht nur lernen zu führen – uns selbst und andere, sondern wir müssen auch lernen, wie wir uns heilen können und was Heilung bei sich und anderen verhindert. Unsere Selbstheilungskräfte entdecken und aktivieren können.

In mir ist schon vor sehr langer Zeit ein Wunsch stetig gewachsen.

Der Wunsch, Menschen dabei zu helfen, ihre Selbstheilungskräfte zu entdecken und zu aktivieren. Heiler zu werden und ihre Gesundheit und Lebensfreude nachhaltig zu erhalten.

Um diesen großen Wunsch schließlich umsetzen zu können habe ich in der Vergangenheit Einiges unternommen.

Mich, neben den Aufgaben als Unternehmensleiter, vielen jahrelangen Ausbildungsschritten zum Energetiker und Geistheiler – Geistheilung bei Professor Johannes Sauter vor 30 Jahren; energetische Massage bei Petra Boss; monatelanges Retreat in Thailand beim Mönch Master Han Shan etc. unterzogen. Schließlich habe ich eine weitere umfassende Ausbildung zum „energetischen Geistheiler“ der Schule der Geistheilung ® nach Horst Krohne erfolgreich abgeschlossen. Ich meditiere täglich mehrere Stunden.

Ich betreibe u.a. eine Praxis für „Energetische Geistheilung“ nach Horst Krohne in FL-9497 Triesenberg, Matteltiwaldstraße 12. Praktiziere und halte Vorträge auch über die Landesgrenzen hinaus vor Ort.

Führung – Heilung – Liebe – sind meine Themen. Sie wirken synergistisch. Sie vervielfältigen sich gegenseitig in ihrer Wirkung.

Die Liebe zu sich selbst und die Liebe zum Nächsten ist, was alles zusammenhält. Was alles orchestriert. Die Liebe, die in unserem Herzen ist und die göttliche Liebe, die die Liebe in unserem Herzen speist. Die unser Herz erst in die Lage versetzt, soviel Liebe in jeder Sekunde unseres Lebens zu verströmen. Unaufhaltsam, ohne Unterlass, ohne Pause, bedingungslos Liebe zu verströmen. Unsere Fähigkeit, die Liebe in unserem Herzen in Mitgefühl, Zuwendung, Akzeptanz und Hingabe zu uns selbst und zum Nächsten zu transformieren heilt uns und heilt andere. Wir sind alle ausersehen, berufen, in irgendeiner Weise Heiler zu sein oder heiler zu werden.

Ich möchte zum Heilungsprozess Vieler beitragen.

Dr. Lothar Mayrhofer